Samstag, 2. Juni 2012




Mittagessen

.
Bandnudeln mit Gorgonzola-Knoblauch-Sauce
und dazu Erdbeer-Gurken-Salat






Freitag, 1. Juni 2012

Diagnose

Ok, ich bin dann gestern Nachmittag doch mal bei meinem Hausarzt vorstellig geworden und habe mir eine nicht-wirklich-gute Diagnose abholen dürfen.

Verdacht auf Bänderriss.

Das bedeutet im Klartext:
4-6 Wochen Schiene
10 Tage Diclofenac
anschließend wahrscheinlich Kernspin.

Ich könnt kotzen.

Nächste Woche bin ich wieder bei meinem Mr.Nervous über das Feiertagswochenende und kann dann nicht laufen. Und eigentlich wollte ich am Freitag (wenn er eh arbeiten muss) ins Museum gehen . . . oder Sightseeing machen . . . oder shoppen gehen . . . jedenfalls zu Fuß unterwegs sein.

Ach, ist das alles ein Mist.

Mittwoch, 30. Mai 2012

bevor

irgendwelche weiteren fragen kommen . . .
und ich WEIß, das sie kommen werden . . .






It's still a beginning . . .

Dienstag, 29. Mai 2012

Vogesentour -- Tag 3 / Abschluss

Montag, 28.05.2012

Rückreise
Eigentlich schnell und banal erzählt - Hinreise rückwärts.
Am liebsten wäre ich aber gar nicht mehr zurückgefahren, sondern dort geblieben.

Fazit des Tages bis hierher:
285 km Strecke.
Autobahn fahren mit dem Motorrad absoluter Mist.
Vogesen mit dem Motorrad ist geil.

Bei der Rückkehr in Frankfurt erwartete uns schon seine Nachbarin, die völlig durch den Wind war da ihr Mann in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen ganz schweren Unfall mit dem Roller gehabt hatte. Nachdem ich aber dringend erst einmal duschen und Haare waschen wollte haben die beiden sich in den Garten gesetzt. Und ich bin dann hinterher gegangen.

Ja, die Geschichte war wirklich unschön und die weiteren Folgen sind auch noch nicht absehbar. Von den entstandenen gesundheitlichen folgen will ich gar nicht erst reden. Die sind verheerend. Mr.Nervous und ich sind dann aber trotzdem bald in seine Wohnung um noch etwas zu essen - von der gemeinsam gekochten Lasagne war ja schließlich noch was da. Dazu einen wunderbaren Rotwein. Einfach schön.

Abends sind wir dann noch zum Wäldchestag. Treffen mit einiger seiner Motorrad-Kumpels, Riesenrad fahren, Bierchen trinken und dumm aus der Wäsche schauen beim Spazierengehen. Gut . . . Spazierengehen ist das falsche Wort. Eher Zähne zusammenbeißen und gute Miene zum schmerzhaften Spiel machen. Mein verdammter Knöchel.

Hin- und Rückweg konnten wir mit der „Lieschen“ fahren, echt ein Erlebnis. Wobei ich mitbekommen habe, dass am Dienstag nach Pfingsten zum Abschluss des Wäldchestages noch eine sensationelle Party in dieser Tram gefeiert wird. Aber das bekomme ich ja leider nicht live mit.

Der Abend klang dann (wieder) in seiner Küche aus, mit dem einen oder anderen Bier. Wieder viel zu lange geredet, wieder viel zu lange den Weg ins Bett nicht gefunden. Und trotzdem - schön war‘s.

Fazit des Tages
Wunderbarer Abend.


Dienstag, 29.05.2012
Der Knöchel heute . . .



Vogesentour -- Tag 2

Sonntag, 27.05.2012

Der große Kurventrainingstag.

Meinem Knöchel ging es noch immer wirklich mies. Abbiegen war nicht möglich, und der Gedanke in die Motorradstiefel steigen zu müssen erzeugte leichte Übelkeit. Deswegen gab es erst einmal Frühstück. Nicht viel, 0.75L Tee mit Zucker mussten einfach reichen. Feste Nahrung früh am Morgen kann ich noch immer nicht haben. Mr.Nervous hat in Ruhe gegessen, aber der musste mich ja auch samt der Kuh durch die Vogesen schubsen.

Nach dem Frühstück kam dann die Herausforderung - Stiefel anziehen. Ging aber bemerkenswerterweise ohne große Schmerzen ab und der Knöchel war nicht zu dick, von daher . . . kein Problem. G s D !!!

Aufsteigen war dann allerdings eine üble Überraschung. Für alle Nicht-Motorradfahrer - man steigt von links auf - mit dem linken Fuß als Stütze. Links. Mist. Übel, ganz übel. Und es sollte nicht bei einem Mal aufsteigen bleiben - und jedes weitere Mal wurde zu einer größeren Herausforderung.

Nun ja. Sobald ich dann saß, war alles kein Problem mehr. Keine der Kurven war schmerzhaft, alles im grünen Bereich. Von daher ging es also los.


Größere Kartenansicht

Mein persönliches Schockerlebnis war an der Abtei von Saint-Odile.

Mr.Nervous und ich hatte kurz Kippenpause (für ihn) gemacht, und uns die dort stehenden Harleys angeschaut als deren französische Fahrer und Sozias auftauchten. Übel, echt übel. Madame in Flatterkleidchen mit Leggins und High Heels. Auf dem Motorrad. In Leggins und Flatterkleidchen . . . und HIGH HEELS !! Ich bin noch immer fassungslos, aber Mr.Nervous hat mir bestätigt das das wohl in Frankreich normal sein würde. Die wären da relativ schmerzbefreit bei so was. Schlimmer wären nur noch die Corsen.

Nachdem abseh- und spürbar war, dass ich doch ziemlich kaputt war ist er dann zurück nach Dabo zum Hotel gefahren wo wir uns dann gemeinsam in den Garten gesetzt haben. Dort kamen wir mit einem älteren Elsässer Ehepaar ins Gespräch. War wirklich interessant - und vor allem gut, dass die beiden ein recht gutes Deutsch sprachen. Mein französisch ist im Gegensatz zu dem von Mr.Nervous echt unterirdisch - er hingegen spricht es fließend.

Das Abendessen: Faux Filet au Poivre Vert de Madagascar
Der Nachtisch: Tarte Fine aux Pommes et son Dôme Glacé à la Cannelle
Dazu Rotwein.

Da wir uns noch ein wenig unterhalten wollten nach dem Essen haben wir uns auf die rückwärtige Treppe des Hotels gesetzt und jeder noch ein paar Bier getrunken. Und wieder geredet, geredet, geredet.

Fazit des Tages:
381 km Strecke, tolles Essen und noch immer Schmerzen. Außerdem die Gewissheit, in diesen Tagen einen Mann an meiner Seite zu haben, der sich um mich kümmert und der sich ehrliche Sorgen macht.